3-Flüsse-Triathlon Gemünden

Mit dem Klassiker in Gemünden war am vergangenen Wochenende für mich der zweite Wettkampf der Saison 2015. Da es aufgrund von Krankheit leider nicht zum Duell mit meinem Lieblingskonkurenten Michael kam  musste ich mir andere Motiviation suchen … das hat aber ganz gut geklappt.

Fürs schwimmen war ich auf einer Bahn mit deutlich stärkeren Schwimmern eingeteilt. Deshalb war auch absehbar, dass es mit Wasserschatten schwierig werden würde. Ich hatte trotzdem die beste Schwimmzeit, die ich bisher im Gemündener Freibad abgeliefert habe und das obwohl seid Anfang April durch die Schließung des Lohrer Hallenbades das Schwimmtraining deutlich komplizierter geworden ist und daher auch nur eingeschränkt statt fand. Also konnte ich mit dem ersten Teilergebnis schon mal zufrieden sein.

Mit meiner Schwimmzeit durfte ich als 27ster auf die Radstrecke starten. Schon beim Einfahren vor dem Schwimmen habe ich gemerkt, dass es deutlich windiger war als angekündigt. Dass nicht ganz der Druck da sein würde wir im Vorjahr war aufgrund des geringen Umfangs irgendwo klar. Als ich nach gut 30 Minuten einen Großteil des vor mir gestarteten Feldes überholt hatte wurde das Rennen ziemlich einsam. Auf der zweiten Hälfte der Strecke habe ich niemanden mehr überholt und wurde auch nicht überholt. In den zwei Anstiegen rückten mir zwar einige Konkurenten auf die Pelle. Bergab und in der Ebene konnte ich aber wieder alle distanzieren, so dass ich an Position 10 in die Laufschuhe gewechselt bin.

Fürs Laufen hatte ich mir vorgenommen, den ersten Kilometer langsam anzugehen. Da ein Kollege zeitgleich mit mir auf die Laufstrecke ist, wurde das aber wieder nichts. Ich wurde dann nach 500m überholt und habe nach weiteren 500m wieder selbst zum überholen angesetzt. Dann wurden die Schritte von hinten schnell leiser. Nach 3 km kam ein erster weiterer Sportler in Sichtweise, dem ich mich recht schnell nähern konnte. Direkt am Wendepunkt hatte ich wieder einen eingeholt und konnte auch die Abstände auf die noch weiter vorne liegenden einschätzen. Eine Platzierung schien mir noch in Reichweite, also gab ich Gas. Es hat dann doch bis Kilometer 8 gedauert, bis ich dran war, aber dafür war 10 Sekunden weiter gleich der Nächste in Sicht, also nochmal beschleunigt. Da schon der letzte Kilometer angezählt war, hatte ich eigentlich mit heftiger Gegenwehr gerechnet, die aber zum Glück nicht kam.

In Summe also Platz 6. und 2ter in meiner Alterklasse. Hat wieder mal Spaß gemacht, auch wenn mir das Duell mit Michael etwas gefehlt hat 🙂