Kona Blog – Tag 5

Heute wurden nochmal neue Reifen aufgezogen, so dass ich mir am Samstag bei einer Reifenpanne nicht vorwerfen muss, mit altem Zeug hier am Start gestanden zu haben. Nach einem kleinen Frühstück ging´s mit Markus und Andi nochmal zu einer Koppeleinheit auf den Highway: 4x3min über WK-Tempo mit 6min Pause.

Dass das mit den Reifenschäden hier so eine Sache ist, haben wir auch direkt zu spüren bekommen. Auch Markus war mit komplett neuen Reifen unterwegs und hat nach einer Stunde einen Platten gehabt. Es liegen recht viele Scherben hier auf der Straße rum und auch die Lavasteine sind ziemlich scharfkantig – geht echt schnell, dass da die Luft raus ist. In Frankfurt bin ich ohne Ersatzreifen gestartet und hatte nur ein Pannenspray dabei. Für Samstag werde ich mir aber noch einen Ersatzreifen mitnehmen, da hier die Wahrscheinlichkeit wirklich größer zu sein scheint – gibt ja auch einige prominente Beispiele (ich sag nur „fucking tire“ J).

Gelaufen wurden dann nur nochmal 3km – der erste flott, dann WK-Tempo (bzw. für Markus: der erste WK-Tempo, dann locker ;-))

Heute Mittag stand dann noch die Wettkampfbesprechung auf dem Programm. Was haben wir das gelernt? Die Windschattenbox beträgt hier nur 7×2 m und auf den 180.2km sind 20 Referees unterwegs – halb so viele wie in Frankfurt auf einer 84km Schleife im Einsatz sind. Damit und mit der cleveren Startwelleneinteilung (alle männlichen Agegrouper, also wahrscheinlich 80% der Teilnehmer starten in einer Welle!) bekommt die WTC ihre Drafting-Probleme sicher in den Griff. Vor allem bei einem so homogenen Feld wie hier (*** kopfschüttel ***)

Heute war auch nochmal ein schöner Vorbericht im Lohrer Echo zu lesen:

2014-10-08 LohrerEcho Vorbericht Hawaii